Samstag 24.11.2012 Protestmarsch

WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK

Reclaim the night!

Bunt und laut zogen am Vorabend des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen rund 200 Frauen vom Eigelstein zum Zülpicher Platz. Die rhythms of resistance Köln sowie die Frauenband EINFACH SO! unterstützten unser Anliegen mit Sambarhythmen und selbstgetexteten Liedern. In Redebeiträgen wurden verschiedene Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen angeprangert und Forderungen formuliert.

Offener Brief an Oberbürgermeister Jürgen Roters

8. November 2012

Offener Brief an Oberbürgermeister Jürgen Roters zum Frauenanteil in den Vorständen und Geschäftsführungen der Unternehmen, an denen die Stadt Köln beteiligt ist.

„…Dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.10.2012 konnten wir entnehmen,dass unter den dort aufgeführten 33 städtischen Top-ManagerInnen nur 3 Frauen zu finden sind – hier muss dringend etwas geändert werden!…“

Offener Brief an OB Jürgen Roters hier als Download (127KB)

Internationaler Frauentag 2012

Zum Internationalen Frauentag (8.3.) lud LILA IN KÖLN am 10.03. in die Mülheimer MütZe ein – zum „Tanz für Frauenrechte, Demokratie und für deine Zärtlichkeit“ mit der Autorin und Künstlerin Tahere Asghary.

PROTESTMARSCH 25.11.2011

Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Unter dem Motto „Wir fordern die Nacht zurück; Reclaim the night !“ zogen zum vierten Mal in Folge viele Kölnerinnen durch die Innenstadt – diesmal fand die Abschlusskundgebung am Zülpicher Platz statt. Seit 1976 werden weltweit ähnliche Demonstrationszüge von Frauen und Mädchen durchgeführt; sie fordern das Recht, sich in ihrer Stadt am Tag und in der Nacht frei bewegen zu können, ohne Angst haben zu müssen, sexuell belästigt oder vergewaltigt zu werden.

„MER LOSSE UNS NIX BEATEN – 8. März: 100 Jahre Internationaler Frauentag“

8. März 2011 :  100 Jahre Internationaler Frauentag!

 

 

 

 

 

Unter dem Motto „MER LOSSE UNS NIX BEATEN – 8. März: 100 Jahre Internationaler Frauentag“ sind wir bei strahlendem Sonnenschein mit etwa 60 Frauen durch Ehrenfeld gezogen und haben die Chance genutzt, die vielen Menschen am Zugweg im Vorfeld des Ehrenfelder Dienstagszug auf karnevalistische  Art auf unsere Themen aufmerksam zu machen.

PROTESTMARSCH 25.11.2010

WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK – Reclaim the night

Zum dritten Mal in Folge organisierte das Bündnis „Lila in Köln“ – diesmal unterstützt vom Frauenverband Courage – am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen den Protestmarsch „Wir fordern die Nacht zurück“. Rund 150 Frauen und Mädchen trotzten der Kälte und zogen gemeinsam mit uns und der Sambagruppe „rhythms of resistance“ durch die Kölner Innenstadt bis zum Rudolfplatz. Dort gab es vor der großartigen Kulisse des Weihnachtsmarktes einige Redebeiträge (agisra Köln e.V., FrauenLeben e.V., Notruf für vergewaltigte Frauen e.V., Frauenverband Courage), Musik von den „anys“ aus dem Jugendzentrum anyway, heißen Samba und Rosen vom Iranisch-Deutschen Frauenverein!

Fotos: Brigitte Gebauer, Mila Wende

Lesung mit Myrthe Hilkens

„McSex – Die Pornofizierung unserer Gesellschaft“

am 6.10.2010 fand im Bürger-zentrum Alte Feuerwache eine Lesung mit der Autorin Myrthe Hilkens statt. Über 100 Frauen und Männer waren gekommen, um sich ihre Thesen anzuhören und sich damit in der anschließenden Diskussion- und Fragerunde aktiv auseinanderzusetzen. Myrthe Hilkens ist der Meinung:
Die sexuelle Revolution war gestern. Heute gehören Pornos zur Freizeit-gestaltung. Doch sexuelles Fastfood hat einen nachhaltigen Einfluss auf die junge Generation. Konsequent prangert sie in ihrem Buch (erschienen beim Orlanda Frauenverlag) die zunehmende Sexualisierung unserer Gesellschaft an, in der Sex zum medial inszenierten Konsumartikel geworden ist.

Aktion vorm Landgericht

AKTION FÜR HANNA H.

„Lila in Köln“ hatte dazu auf- gerufen, sich am 7. Juli an einer Protestaktion vor dem Kölner Landgericht zu beteiligen. Rund 30 Frauen sowie die Eltern des Opfers waren gekommen, um zum Pro- zessauftakt gegen den Mörder von Hanna H. auf die alltägliche Gewalt gegen Frauen sowie den lückenhaften Schutz durch Gesetze und staatliche Behörden hinzuweisen.

Gewalt gegen Frauen ist nicht privat, ein angekündigter Mord kein „Familiendrama“!

Weitere Infos zu der Aktion finden Sie hier (36,9KB)