ONE BILLION RISING am Samstag 14.02.2026

Seit 2013 gibt es – immer am 14. Februar – den Aktionstag ONE BILLION RISING, an dem in fast allen Ländern dieser Erde unzählige Menschen auf die Straßen gehen und ein Ende der Gewalt gegen Mädchen und Frauen fordern. LILA IN KÖLN unterstützt von Beginn an die Kölner Aktion zu diesem internationalen Tag. Rund um die Welt wird zeitgleich dieselbe Choreografie zur ONE BILLION RISING-Hymne „Break the Chain“ getanzt – das ist ein Moment globalen Empowerments! Dadurch zeigen wir gemeinsam Stärke und machen den Betroffenen Mut!

2026 fällt der 14. Februar auf Karnevalssamstag. Deshalb kann es nicht, wie sonst, eine Tanz-Demo auf einem der großen Kölner Plätze geben. Stattdessen geht eine Gruppe von OBR-Aktiven im Kalker Zug mit:

Veedelszoch 2026, Kalk & Humboldt-Gremberg, Samstag, 14.02.2026, Start um 13.30 Uhr

Alle Infos auf www.onebillionrising-koeln.de.

Wir würden uns über viele Unterstützende am Zugweg freuen!! Neben dem gemeinsamen Tanz zu „Break the Chain“ haben wir auch tolles Wurfmaterial 😉

Awareness-Konzept für die Demo am 25.11.

Awareness-Konzepts des LILA IN KÖLN-Bündnisses für die Demo am 25.11. (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen)

Das Awareness-Konzept des LILA IN KÖLN-Bündnisses beschreibt das Vorgehen und die Haltung des Awareness-Teams während der Demonstration am 25. November – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Ziel ist es, Teilnehmende in Situationen von Diskriminierung, Grenzverletzungen oder (sexualisierter) Gewalt zu unterstützen, solidarisch zu begleiten und für einen respektvollen, sicheren Umgang miteinander zu sorgen.

Awareness bedeutet Bewusstsein und Verantwortung: Das Team schafft Ansprechbarkeit, bietet parteiliche Unterstützung für Betroffene und greift bei Bedarf in Konflikt- oder Gewaltsituationen ein. Da die Demo im öffentlichen Raum stattfindet, kann kein geschlossener „Safer Space“ angeboten werden – dennoch sind Awareness-Personen gut sichtbar (an lila Warnwesten und Lichterketten) und während der gesamten Veranstaltung ansprechbar.

Die Arbeit des Teams beruht auf zentralen Prinzipien wie Parteilichkeit, Definitionsmacht der Betroffenen, Vertraulichkeit, Reflexion eigener Privilegien und Transparenz. Das bedeutet: Die Wahrnehmung und Bedürfnisse der betroffenen Person stehen im Mittelpunkt, werden ernst genommen und bestimmen das weitere Vorgehen.

Das Awareness-Team bietet zwei feste Anlaufstellen (vorn am Lauti und am Ende des Demo-Zugs) sowie mobile Ansprechpersonen. Es handelt proaktiv, respektvoll und im Rahmen der eigenen Kapazitäten. Die Mitglieder unterstützen Betroffene emotional, koordinieren ggf. Gespräche oder Konfrontationen mit grenzüberschreitenden Personen (nur auf Wunsch der Betroffenen) und helfen, sichere Lösungen zu finden – z. B. beim Heimweg oder durch Vermittlung professioneller Hilfsangebote.

Das Konzept richtet sich an alle Teilnehmenden der Demo, das Awareness-Team selbst sowie das Orga-Bündnis. Es soll Orientierung geben, was Awareness bedeutet, wie Unterstützung auf der Demo konkret aussieht und welche Werte dem zugrunde liegen.

📧 Kontakt: awareness-2511-demo-koeln@web.de

Das vollständige Awareness-Konzept ist hier einsehbar