Ausstellung vom 7. – 20. März 2020

WER BRAUCHT FEMINISMUS ?

Eröffnung:  Samstag, 7. März 2020, 12 Uhr mit OBin Henriette Reker,
Jasmin Mittag (Kuratorin der Ausstellung) und
Vertreterinnen von LILA IN KÖLN (Veranstalterinnen)
Mit Fotoaktion!

Im Rathaus Köln, Spanischer Bau (Rathausplatz, 50667 Köln), EG

 

Flyer Köln als pdf zum Download
Kampagne (www.werbrauchtfeminismus.de)

Öffnungszeiten der Ausstellung 7.- 20. März im Rathaus Köln, Spanischer Bau (Rathausplatz, 50667 Köln), EG:
Montag, Mittwoch und Donnerstag, 8 bis 16 Uhr
Dienstag, 8 bis 18 Uhr
Freitag, 8 bis 12 Uhr

Sonderöffnungszeiten:
Samstag, 7.3.: 12-18 Uhr
Sonntag, 8.3.: 11-16 Uhr
Samstag, 14.3. und Sonntag, 15.3.: 13-17 Uhr

Eintritt zur Ausstellung und zu allen Veranstaltungen frei!

Rahmenprogramm

alle Veranstaltungen starten um 19 Uhr, die Ausstellung kann ab 18 Uhr besichtigt werden

10. März: Vortrag und Diskussion
mit Carolin Brener (Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt, Leverkusen): „Wer braucht Feminismus heute?“
Niemand bezeichnet sich öffentlich gerne als Feminist oder Feministin, da dies mit vielen negativen Assoziationen verknüpft ist. Doch was bedeutet das Wort heute?Und wird ein Feminismus in unserer fortschrittlichen und emanzipierten deutschen Gesellschaft in der heutigen Zeit überhaupt noch gebraucht? Das Ziel der Gleichberechtigung scheint längst erreicht oder nicht? Genauer hinzusehen lohnt sich.
Der Vortrag beleuchtet unterschiedliche Aspekte des gesellschaftlichen Lebens, wie Bildung, Berufsleben, Erziehung und lädt ein für sich zu überprüfen, ob eine Notwendigkeit für Feminismus heute noch besteht.

 16.März: Feministischer Salon zum Thema
„Femvertising –   das neue Sex sells oder ehrlicher Feminismus?“       

Ob Kerzen, Bodylotion oder Jobportale – Unternehmen haben Feminismus als Marketingstrategie für ihre Produkte und Dienstleistungen entdeckt. Seitdem begegnet uns der Begriff auf Laufstegen, Plakaten und Frauenzeitschriften und Prominente bekennen sich in sozialen Netzwerken via Shirt-Aufdruck als Feminist*innen. Ist Feminismus also über die Popkultur endlich im Mainstream angekommen? Oder gaukelt uns Femvertising lediglich vor, Feminismus sei auf dem Vormarsch, während es in Wahrheit die politischen Forderungen der Bewegung abwertet?

Wir laden Euch ein, das alles mit unseren Referentinnen Marina Schmitz (Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Center for Advanced Sustainable Management (CASM) an der CBS International Business School) und Juliane Lohmann (Studentin an der CBS International Business School, Masterarbeit zum Thema „Darstellung und Wahrnehmung von Gender in der Modebranche“) zu diskutieren.

Wir freuen uns auf neue und alte Thesen, unbekannte Blickwinkel und auf Euch!  Im Anschluss gibt es Sekt und Selters.

19. März: Vortrag und Diskussion
mit Kira Lizza (Projektleiterin im Bonner Haus der Frauengeschichte ):
„Wie politisch ist das Private?“ Spätestens seit der 2. Welle der Frauenbewegung weiß jede*r Feminist*in:
Das Private ist politisch. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter der Trennung des Privaten und des Öffentlichen Raums? Was wäre verkehrt daran, wenn das Private unpolitisch wäre? Anhand von Hannah Arendts Auseinandersetzung mit der sogenannten Frauenfrage und ihrem Freiheitsbegriff diskutiert Kira Lizza das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatleben.

                                                                                                                                                  

 

Außerdem Führungen (nach Vereinbarung) und Fotoaktionen.

Anfragen zu Führungen, Presseanfragen und weitere Informationen: mailbox@notruf-koeln.de.