Internationaler Frauentag 2018

Brunch und anschließende Lesung aus dem neusten Buch von Anne Wilson Schaef „Es wird eine lange Zeit in Frieden und Wohlstand kommen – und sie wird eingeleitet von den Frauen“ zum internationalen Frauentag in der MüTze waren gut besucht.
Wir danken allen für ihr Mitwirken an dieser gelungenen Veranstaltung.

Fotos: I.K.

Außerdem beteiligt sich Lila in Köln seit vielen Jahren mit einem Infotisch beim „Markt der Möglichkeiten“ im alten Rathaus anlässlich der Veranstaltung der Stadt Köln zum internationalen Frauentag.

Fotos: I.K.

SPENDENAKTION FÜR LILA IN KÖLN

 

 

Der umweltfreundliche Kinderbuchverlag blOOturtle spendet anläßlich des Internationalen Frauentags von jedem Buch, das vom 8.-11.3. online verkauft wird, 1 € an LILA IN KÖLN und ein australisches Frauenprojekt. Besonders zu empfehlen ist „Die Wiese“ von Susan Bagdach, geeignet für Kinder ab 3 Jahren, über die Fülle und Vielfalt des Lebens, gegen Ausgrenzung und für den Mut zu sich selber zu stehen.

Hier die Pressemitteilung von blOOturtle zu der Aktion: blooturtle PM

 

11.März 2018

 ZUM INTERNATIONALER  FRAUENTAG 2018

laden wir alle Frauen*und Mädchen*  am 11. März zum Brunch ins Bürgerzentrum Mütze ein. Musikalisch wird der Brunch von JaMilah&HaDaya und der Kölner Musikerin Laura Totenhagen (Leider erkrankt!!!) begleitet.
Um 14:30 startet die Lesung aus dem neusten Buch von Anne Wilson Schaef „Es wird eine lange Zeit in frieden und Wohlstand kommen – und sie wird eingeleitet von den Frauen“.

Kinderbetreuung während der Lesung nach vorheriger Anmeldung
bis Mo 5.3.18 telefonisch unter 0221/640 24 18

* Transidente Menschen, die sich in der großen Bandbreite von Geschlechterzuschreibungen und -erfahrungen selbst eher als Frau definieren bzw. damit vertraut oder sichtbar sind, sind willkommen.

Reclaim the Night!

Wir fordern die Nacht zurück!
Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.
Samstag 25.11.2017

Wir bedanken uns bei den vielen Frauen* und Mädchen*, die dieses Jahr am zehnten !! Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen teilgenommen haben.
Wir waren wieder bunt, laut & sichtbar.
Start war am Bahnhofsvorplatz wo die „Queerelas“ dem Hagel trotzten und für gute Stimmung sorgten. Nach der Begrüßung und einem Redebeitrag von agisra e.V. zur Istanbulkonvention ging es musikalisch begleitet von den „Rhythms of Resistance Köln“ zum Appellhofplatz zur Zwischenkund- gebung mit Redebeiträgen und Musik von „Lydies lesbische Verwandschaft“. Abschluss war am Friesenplatz mit weiteren Redebeiträgen (kämpferisches Frauenbündniss, Frauenleben e.V.) und einer musikalische Darbietung von „Koma Denge Xwezde“, die die Frauen* zum tanzen brachten.

Danke auch an alle Frauen*, die für die schöne Frauen*Party bei Amaro Kher gesorgt haben.

* Transidente Menschen, die sich in der großen Bandbreite von Geschlechterzuschreibungen und -erfahrungen selbst eher als Frau definieren bzw. damit vertraut oder sichtbar sind, sind Willkommen!

Begrüßung Lila
Redebeitrag Kämpferisches Frauenbündnis
Redebeitrag Frauen Leben e.V.
Redebeitrag agisra e.V.

 

8.März – internationaler Frauentag 2017

Gelungene Feier zum Internationalen Frauentag

Full House am 11. März im Bürgerhaus MüTZe. Les Reines Prochaines (www.reinesprochaines.ch) aus der Schweiz sorgten mit ihren dadafeministischen Darbietungen für Begeisterungsstürme. Rund 200 Frauen* waren z.T. von weit außerhalb Kölns angereist, um die Königinnen zu sehen. Im Anschluss Party mit bunter Querbeet-Musik von den DJanes muckeclicka und Miss Hi-Fi. Leckeres Essen des MüTZe-Cafés machte den Abend zu einer runden Sache. Veranstaltet vom Kölner Frauenmusikclub (www.fmck.de) und LILA IN KÖLN.

*Das Gendersternchen soll anzeigen, dass es sich um soziale Konstruktionen handelt und nicht um unveränderliche „biologische“ Wahrheiten.

 

Reclaim the night 2016

Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

Am 25.11.16 nahmen bei bestem Demo-Wetter ca.600 Frauen* und Mädchen* am 9. Protestmarsch „Wir fordern die Nacht zurück!“ teil. Sie sind laut, bunt und unübersehbar durch die Kölner Innenstadt gezogen. Start war am Bahnhofsvorplatz, wo die Gleichstellungsbeauftragte Petra Engel zum Abschluss der vorher stattfindenden Menschenkette mit dem Ruf „Sicherheit für Frauen und Mädchen – immer und überall!“ das Zeichen gab, rund 100 Ballons steigen zu lassen. Anschließend sprach eine Vertreterin von LILA IN KÖLN, danach war die Bühne frei für Musik und Redebeitrag der Hollies – dem Mädchenbeirat von Holla e.V.

Begleitet von den Rhythms of Resistance ging die Demo dann zum Neumarkt. Bei der dortigen Zwischenkundgebung sprachen Vertreterinnen der ZIF (Zentrale Informationsstelle autonomer Frauenhäuser) und vom Iranisch-Deutschen-Frauenverein. Abschluss war gegen 20h am Rudolfplatz mit Redebeiträgen (Kämpferisches Frauenbündnis Köln und FAK – Feministischer Arbeitskreis Köln), Musik und Tanz. WIR SIND FRAUEN, WIR SIND VIELE, WIR HABEN DIE NASE VOLL!!!.

Offener Brief an OB Henriette Reker

Köln, 4. Mai 2016
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

das Jahr 2016 hat für die Stadt Köln nicht gut angefangen. Die Übergriffe und Gewalttaten in der Silvesternacht versetzten die Stadt in Aufruhr und prägten das mediale Bild von Köln in aller Welt. Wir autonomen Kölner Frauenorganisationen des Bündnisses LILA IN KÖLN, die zum Teil seit Jahrzehnten zu (sexualisierter) Gewalt an Mädchen und Frauen arbeiten, sind selbstverständlich sofort aktiv geworden. Über viele Wochen hinweg haben wir Unmengen von zusätzlichen Beratungs- und Gesprächsanfragen aufgefangen und in einem bisher noch nie dagewesenen Umfang Presseanfragen aus aller Welt beantwortet, um aktiv an einer Versachlichung der Nach-Silvester-Debatte mitzuwirken. Zur Unterstützung dessen haben wir bereits am 12.1. eine gemeinsame Stellungnahme verfasst und veröffentlicht (siehe www.lila-in-koeln.de). Darüber hinaus wurden zeitnah öffentlichkeitswirksame Aktionen und Demonstrationen, wie z.B. am 14.2. die Kölner Veranstaltung zum weltweiten Protesttag ONE BILLION RISING (www.onebillionrising-koeln.de) auf dem Bahnhofsvorplatz organisiert, um ein klares Zeichen aus Köln in die Welt zu schicken. Und natürlich haben wir uns auch über Karneval an diversen Aktionen beteiligt und unsere regulären Angebote aufgestockt.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in Köln schon lange ein großes Thema. So ist unsere Stadt seit vielen Jahren mit an der Spitze der bundesweiten Kriminalstatistik zu finden, betrachtet man die Anzeigen bei Vergewaltigungen und schweren sexuellen Nötigungen. Das führte bereits im Jahr 2000 zu der einstimmig verabschiedeten Ratsresolution „Keine Toleranz für Gewalt gegen Frauen“, die fraktionsübergreifend von 33 Ratsfrauen eingebracht wurde. Darin hieß es u.a.: „Keine Toleranz für Männergewalt an Frauen in Köln! In Köln sollte ein Klima geschaffen werden, in dem Gewalt an Mädchen und Frauen geächtet wird.“

Seitdem ist zwar einiges, aber leider nicht genug passiert, um Köln zu einer Stadt zu machen, in der sich Frauen und Mädchen sicher und geschützt fühlen können. Die Silvesternacht war ein deutliches Zeichen dafür.
Wir fordern heute, dass die aktuelle Aufmerksamkeit und Sensibilität für das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen genutzt wird, um es mit all seiner Vielschichtigkeit zu bearbeiten und nachhaltige Konzepte für Köln zu entwickeln.

Dieses Thema ernst zu nehmen und voranzutreiben ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der nicht zuletzt Sie als Oberbürgermeisterin dieser Stadt eine wichtige Rolle spielen!

Es ist allerhöchste Zeit, dass eine andere Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt gegen Mädchen und Frauen stattfindet – auch und gerade in der Stadtspitze!

Was wir NICHT mehr wollen:
– Beschwichtigungen, hilflos wirkende Stellungnahmen und Lippenbekenntnisse aus Politik und Behörden, wenn mal wieder etwas passiert ist, das durch die Medien geht.
– Kurzfristige, nicht ausreichend durchdachte Aktionen, wie z.B. den „Security Point“ an Karneval.

Was wir wollen:
– Wir fordern zeitnah ein erstes Stadtgespräch zur Sicherheit von Frauen und Mädchen in Köln. Wir sind gerne bereit, unser Fachwissen und unsere Erfahrung konzeptionell einzubringen. Kommunikation und Kooperation sind wesentliche Pfeiler für Veränderungen!
– Ein Konzept für eine sichere Stadt für Mädchen und Frauen, in das alle gesellschaftlichen Kräfte eingebunden sind und ihren Teil der Verantwortung übernehmen: Politik, Verwaltung, Institutionen und Vereine, Polizei etc. – und auch die Bürgerinnen und Bürger.
-Verlässliche Freigabe von Kapazitäten (personell und finanziell), um die Beteiligten zu koordinieren sowie nachhaltige Vorgehensweisen erarbeiten und auf feste Füße stellen zu können.

Ihre Entscheidung, am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) nun doch ein klares Zeichen zu setzen und das Rathaus mit der Fahne „Frei leben ohne Gewalt“ von Terre des Femmes zu beflaggen, begrüßen wir in diesem Zusammenhang sehr!

Lassen Sie uns zusammenstehen und gemeinsam das Signal in die Welt schicken: Schluss mit Gewalt gegen Mädchen und Frauen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung, ihres Aufenthalts- oder ihres sozialen Status – hier in Köln und überall!

Mit freundlich-feministischen Grüßen
Irmgard Kopetzky und Frauke Mahr
für LILA IN KÖLN – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

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Internationaler Frauentag 2016

LILA & LAUT

Feministisches Musikfest zum diesjährigen
Internationalen Frauentag

Am 12.03.16 feierten etwa 500 Frauen*, mal laut – mal leise, bei heißen Beats und kühnen Texten, vor und auf der Bühne

im Altenberger Hof in Köln- Nippes den internationalen Frauentag.
On stage – all female. Es war ein energiegeladenes Konzert für alle Altersgruppen und musikalischen Geschmacksrichtungen. Vielen Dank an all die Musikerinnen von Choco con Chili, Shubangi, Sookee und Tice für diesen musikalisch vielfältigen Abend. Danke auch an Britt Weyde für die Interviews mit den Künstlerinnen und die tollen Moderation. Der spontane Auftritt der Lauten Ladies hat uns sehr gefreut. Hier gibts das Video zum Song: www.youtube.com
Gleichzeitig nutzten wir das Musikfest, um auf die LILA-Organisationen, unsere Angebote und die Forderungen des Weltfrauentages aufmerksam zu machen.
Wir fordern ein 3.Frauenhaus für Köln!
Wir fordern eigene Unterkünfte für geflüchtete Frauen und Kinder!

Stellungnahme von LILA IN KÖLN zu den Übergriffen in der Silvesternacht

 
 

LILA IN KÖLN ist ein interkultureller Zusammenschluss von Kölner feministischen und autonomen Frauenprojekten, die sich aus der Frauenbewegung entwickelt haben und seit über 30 Jahren engagiert und professionell gegen Gewalt an Frauen und Mädchen arbeiten. Wir verurteilen die sexuelle Gewalt bzw. die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht aufsSchärfste und solidarisieren uns mit den Betroffenen! Gerade die große Anzahl an Belästigungenauf so überschaubarem Raum und quasi unter den Augen von Polizei und Überwachungskameras – das ist es, was vielen Menschen jetzt Angst macht und sie im Hinblick auf ihr künftiges Verhaltenim öffentlichen Raum stark verunsichert .Leider ist sexualisierte Gewalt im Kontext von Massenveranstaltungen keine Seltenheit. Weltweit und in Deutschland erleben Frauen und Mädchen Gewalt durch Männer. Sie ist international – z.T. wird sie offen aus agiert, z.T. findet sie etwas verdeckter und nicht so offensichtlich statt, es herrschen unterschiedliche Frauenbilder und die Gewalt wird unterschiedlich verfolgt bzw. bestraft.

Begrabscht zu werden, grenzüberschreitende Anmache, verbale Gewalt bei abgelehnten Flirts u.v.m.sind aber Übergriffe, die Frauen und Mädchen in ihrem Alltag immer wieder erleben und in der Regel nicht zur Anzeige bringen. Frauen leben auch in unserer Gesellschaft immer noch mit dem Risiko, ungewollt angefasst oder vergewaltigt zu werden (Studie der Europäischen Agentur für Menschenrechte: http://fra.europa.eu/ sites/ default/ files/ fra-2014 – vaw-survey-factsheet_de.pdf, 2014).

Wir begrüßen sehr, dass die Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof nicht – wie so häufig in der Vergangenheit – bagatellisiert, sondern gesellschaftlich ernst genommen und verurteilt werden. Das ermutigt die Frauen dazu, Gewalt an Frauen und Mädchen, unabhängig davon, von wem und an welchem Ort sie ausgeübt wird! Aktuell besagt der §177 StGB Anzeige zu erstatten und die Fälle damit öffentlich zu machen. Um diese Übergriffe gesellschaftlich und strafrechtlich richtig einzuordnen, braucht es ein klares politisches Statement gegen jedwede Form von (Sexuelle Nötigung, Vergewaltigung) immer noch, dass es für eine Verurteilung nicht ausreicht, wenn das Opfer ausdrücklich klar gemacht hat, dass es die sexuelle Handlung nicht möchte (z.B. durch Nein-Sagen oder Weinen). Es muss ein weiteres Nötigungsmittel, d.h. Gewalt oder die Androhung von Gewalt durch den Täter vorliegen. Gerade deshalb sollte nun auch die längst überfällige Reformierung dieses Paragraphen mit Nachdruck vorangebracht werden. Der aktuell vorliegende Entwurf geht leider immer noch nicht weit genug.
Wir lehnen eine Instrumentalisierung der sexualisierten Übergriffe (und damit auch der Opfer) in der Neujahrsnacht für rassistische Propaganda mit Entschiedenheit ab! Dies ist sowohl für die betroffenen Frauen als auch für die dringend nötige gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Sexismus höchst kontraproduktiv. Aus unserer langjährigen Beratungspraxis wissen wir, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen unabhängig von Nationalität, Religion oder Schichtzugehörigkeit etc. stattfindet. Gewalt gegen Frauen wird sowohl durch Fremdtäter im öffentlichen Raum als auch – in weit mehr als 2/3 aller Fälle – im sozialen Nahbereich ausgeübt; hier durch Männer, die der Betroffenen bekannt sind. Die Verantwortung für die Gewalt liegt allein beim Täter!

Wir brauchen Verhaltensregeln für Männer und nicht für Frauen!Es darf nicht bei reiner Empörung bleiben, wenn sich für Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft langfristig etwas verbessern soll! In der Regel leisten wir uns, die alltägliche Gewalt weitgehend zu ignorieren. So gibt es bisher weder qualitativ noch quantitativ angemessene Berichterstattung noch eine Mehrheit in der Gesellschaft, die sich seriös mit dem Thema auseinandersetzt.

LILA IN KÖLN fordert:

Eine lückenlose Aufklärung der Vorfälle und eine Verurteilung der Täter.

Die Ermutigung von Frauen und Mädchen, sexuelle Übergriffe auch künftig laut anzuprangern und anzuzeigen.

Eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Den dringenden Ausbau von Präventionsangeboten in der Jungen – und Mädchenarbeit.

Die Regelfinanzierung der Anlaufstellen für betroffene und von Gewalt bedrohte Mädchenund Frauen.

Eine bedarfsgerechte, von Einzelfall unabhängige und abgesicherte Finanzierung derMädchen – und Frauenhäuser

Eine Verurteilung sexistischer Werbung, die falsche Frauenbilder vermittelt und geradezuzu Übergriffen ermutigt, indem sie Mädchen und Frauen objektiviert und sexualisiert.

Die bessere Umsetzung der bestehenden Gesetze und eine Weiterentwicklung dort, wo es Lücken gibt(z.B. §177 StGB).

Die Ratifizierung der Istanbul Konvention –das ist das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Sie ist einvölkerrechtlicher Vertrag, der verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen schafft. Die Konvention trat am 1. August 2014 in Kraft und wurde bis heute von Deutschland nicht ratifiziert.

LilaStellungnahmeSilvester15_16 PDF (199 KB)  Stand: 12.1.2016