Geschlechtsspezifische Gewalt bei Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen

SPENDENAUFRUF LILA IN KÖLN

 

  • Gewalt gegen Frauen und Mädchen war bereits vor der Coronakrise ein beträchtliches gesellschaftliches Problem. Die Krise und die Isolierungsmaßnahmen verschärfen jedoch die Problematik der Gewalt an Frauen und Kindern und stellen die Einrichtungen vor besondere Herausforderungen. Natürlich sind die spezialisierten Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen von LILA IN KÖLN auch aktuell für gewaltbetroffene und bedrohte Frauen und Mädchen erreichbar.
  • Wir von LILA IN KÖLN teilen die bundesweite Einschätzung von Fach- und Beratungsstellen, dass während der Krise gerade für Frauen in bereits belasteten Partnerschaften die Gefahr wächst, dass körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt zunehmen. Weitere, neue Fälle werden in dieser Ausnahmesituation dazukommen. Gleiches gilt auch für sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen.

Die Finanzierung der einzelnen Einrichtungen von LILA IN KÖLN ist unterschiedlich und doch sind wir alle darauf angewiesen, zumindest einen Teil des Budgets über Eigenmittel zu sichern. Ein großer Anteil dieser Eigenmittel wird normalerweise durch Honorare für die Fortbildung anderer Berufsgruppen, Honorare für Fachvorträge, aber auch durch Veranstaltungen erwirtschaftet. Alle diese Möglichkeiten sind während der Coronakrise nicht gegeben, es ist derzeit völlig unklar, wie lange diese Situation andauern wird. Auch Bußgelder vom Gericht sind rückläufig, da viele Prozesse vertagt werden. Ohne diese Einnahmen sind unsere Existenzen gefährdet.

UNTERSTÜTZEN SIE UNS JETZT, damit das vielfältige Angebot von LILA IN KÖLN weiterhin bestehen kann. Frauen und Mädchen dürfen in der aktuellen Krise und danach nicht alleine bleiben!

Die Spendenkonten der 11 Einrichtungen finden Sie unter
„beteiligte Frauenprojekte“ oder über die verlinkten Websites der Projekte (z.T. gibt es dort sichere Online-Spendenformulare).
Spenden an gemeinnützige Vereine können steuerlich geltend gemacht werden!

Ausstellung vom 7. – 20. März 2020

WER BRAUCHT FEMINISMUS ?

Die Wanderausstellung war vom 7.-20.3.2020 im Lichthof im Spanischen Bau des Rathauses zu sehen. Sie wurde am Samstag, 7. März von OBin Henriette Reker eröffnet; weitere Rednerinnen waren Jasmin Mittag (Kuratorin der Ausstellung) und Chiara Makowski (für LILA IN KÖLN).

Durch die Einschränkungen durch die Corona-Krise konnte im Rahmenprogramm nur noch der Vortrag „Wer braucht Feminismus heute?“ mit Carolin Brener (Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt, Leverkusen) stattfinden. Die beiden anderen geplanten Veranstaltungen – der Feministische Salon zum Thema „Femvertising – das neue Sex sells oder ehrlicher Feminismus?“ sowie der Vortrag „Wie politisch ist das Private? Hannah Arendt und die Frauenfrage“ mit Kira Lizza vom Bonner Haus der Frauengeschichte – mussten leider abgesagt bzw. auf vorerst unbestimmte Zeit verschoben werden. Bitte beachten Sie diese Website für neue Termine.

 

Flyer Köln als pdf zum Download
Kampagne (www.werbrauchtfeminismus.org

 

8. März 2020

INTERNATIONALER FRAUENTAG

Seit vielen Jahren beteiligt sich Lila in Köln  mit einem Infotisch beim „Markt der Möglichkeiten“ im alten Rathaus anlässlich der Veranstaltung der Stadt Köln zum internationalen Frauentag.

FRAUENSTREIK – KÖLN

Auch diese Jahr gab es am 8.März  Aktionen und eine große Demonstration in  Köln.  Der ganzen Tag stand wieder unter dem bundesweiten Aufruf zum Frauen*streik. Hier finden alle Interessierten weitere Infos rund um den Frauen*streik Tag. 
www.frauenstreik-koeln.org