NEIN ! zu „PICK-UP-ARTISTS“

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KÖLN SAGT „NEIN“ ZU JULIEN BLANC UND ANDEREN „PICK-UP-ARTISTS“

Am Freitag 06.03.2015 fand im Historischen Rathaus der traditionelle Empfang des Oberbürgermeisters zum Internationalen Frauentag statt
Das Thema war dieses Jahr „Frauen… von Rollenbildern, Vorbildern, Selbstbildern“. Wir haben diese Veranstaltung zum Anlass genommen, Herrn Oberbürgermeister Roters eine Sammlung von über 400 Unterschriften zu übergeben. Es geht um die sogenannten „Pick-Up-Artists“, die weltweit Seminare abhalten, in denen Männern beigebracht wird, wie sie Frauen aufreißen und abschleppen können. In entsprechenden Foren tauschen sich Tausende über ihre Erfolge aus. Die Message lautet: Frauen sind Objekte, die es zu manipulieren und auszunutzen gilt – und sexuelle Gewalt ist dabei legitim.Der Amerikaner Julien Blanc ist wegen seiner besonders sexistischen und gewaltverherrlichenden Methoden derzeit in allen Medien. Nach globalen Protesten sprachen bereits mehrere Länder (darunter Dänemark, Großbritannien, Australien, Japan, Brasilien, Kanada) Einreiseverbote gegen Blanc und seine Kollegen aus. Auch in Deutschland laufen verschiedene Aktivitäten – darunter Online-Petitionen – gegen RSD und Blanc. In mehreren deutschen Städten (darunter München, Hamburg, Berlin, Frankfurt), in denen RSD bereits Seminare geplant hat, gibt es aktuell Diskussionen in den Stadträten, um diese zu verhindern.
Hier finden ihr den Begleitbrief an Herrn Oberbürgermeister Roters, in dem wir ihn an die bundesweit einzigartige Resolution „Keine Toleranz für Gewalt an Frauen“ erinnern, die am 16.11.2000 verabschiedet wurde. Einstimmig hat der Rat damals dem parteiübergreifenden Antrag von 33 Ratsfrauen zugestimmt. Die Resolution sollte helfen, in Köln ein Klima zu schaffen, das keinen Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen bietet.

Wir fordern den Rat der Stadt Köln auf, sich eindeutig zu positionieren und „Pick-up-Artists“ keinen Raum zu geben. KÖLN SAGT „NEIN“ zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen!

Protestmarsch 25.11.2014

Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2014

Etwa 400 Frauen und Mädchen sind auch dieses Jahr am 25.11. wieder laut und bunt am Protest-marsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen dabei gewesen. Am Bahnhofsvorplatz gab es zum Auftakt Hip-Hop von der Kölner Mädchenband „One Love“ und einen Redebeitrag von Prof. Maria Mies zu den soge- nannten „PICK-UP-ARTISTS“. Bei der hier gestarteten Unterschriftenliste – KÖLN SAGT „NEIN“ ZU JULIEN BLANC UND ANDEREN „PICK-UP-ARTISTS“ haben wir noch am Abend fast 200 Unterschriften gesammelt. Musikalisch unterstützt von „rhythms of resistance Köln“ ging es dann laut durch die Innenstadt zum Rudolfplatz zur Abschlusskundgebung.

Fotos: Cherylyn

8. MÄRZ – Internationaler Frauentag 2014

Internationaler Frauentag 2014

Mit rund 100 Frauen haben wir den
Internationalen Frauentag 2014
in der MüTZe gefeiert. Nach dem tollen Film „TÖCHTER DES AUFBRUCHS“ von Uli Bez,
gab es Musik und Tanz mit DJane Sandra.
Wir freuen uns über die super Stimmung,
über die vielen Frauen, die gekommen sind –
eine gelungene Veranstaltung.
(Infos zum Film)

14.02.2014

One Billion Rising

Am Freitag, 14.2.2014 tanzten rund 400 Frauen und Mädchen, Männer und Jungen trotz starkem Regen auf dem Kölner Rudolfplatz um gemeinsam Gerechtigkeit in Bezug auf Geschlecht, wirtschaftliche Gleichstellung, Rassenzugehörigkeit und Umwelt zu fordern
(siehe dazu auch www.onebillionrising.org ).
Neben einem Grußwort der Stadt Köln vertreten durch die Bürgermeisterin Angela Spizig – gab es kurze Redebeiträge von Dr. Monika Hauser von medica mondiale e.V., Eva Pohl vom Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen (AKF) und Frauke Mahr von der LOBBY FÜR MÄDCHEN e.V.
Im Mittelpunkt stand aber der gemeinsame Tanz zu „Break the Chain“ und „Amazon Women Rise“, den Hymnen des OBR.
Fotos und alle aktuellen Infos unter www.onebillionrising-koeln.de

Ausstellung über Selbstbewußtsein und Gewalt

Die Hälfte des Himmels – 99 Frauen und Du


 

Vom 22.11. – 1.12.2013 holte LILA IN KÖLN die Ausstellung
„DIE HÄLFTE DES HIMMELS“ nach Köln. 99 Frauenportraits, 99 Lebensperspektiven, 99 Interviews auf Audio-Guides und einem Spiegel.
Ausstellungseröffnung war am 22.11.2013 in der Alten Feuerwache.
Es gab ein umfangreiches Begleitprogramm. Ausführliche Beschreibungen der einzelnen Veranstaltungen finden sie hier.

25.11.2013: Wir fordern die Nacht zurück!

PROTESTMARSCH  zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

 

Dieses Jahr zogen 200 Frauen und Mädchen bereits zum 6. Mal laut und bunt vom Friesenplatz durch die Kölner Innenstadt bis zum Zülpicherplatz. Krikela,“Rhythms of resistance Köln“ sowie die Frauenband EINFACH SO! unterstützten unser Anliegen mit Sambarhythmen und selbstgetexteten Liedern. In Redebeiträgen wurden verschiedene Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen angeprangert und Forderungen formuliert.

Internationaler Frauentag 2013

Sonntag, 10.03.2013:
„Lecker essen mit Silberzahn & Bubalo – Brunch und Matinee zum Internationalen Frauentag“

Das Bürgerhaus MüTZe in Köln-Mülheim war voller Frauen, die nach einem leckeren Brunch gemeinsam das Kulturprogramm genossen. Im Rahmen der Open Stage gab es ganz unterschiedliche, tolle Beiträge von mutigen Frauen, wie Irmgard Hesse (Lieder von Gila Antara), „Susi und Strolchi“ (Lieder mit Akkordeon und Gitarre), Sandra Kokic (Künstlerin aus Wuppertal, Monolog von Eve Ensler), Göttin Gala – poetisches Musik-Kabarett, Krikela – feminist poetry folk punk aus Köln und eine junge Frau mit einem türkischen Lied.

Simone Silberzahn und Melitta Bubalo, die im Anschluss als „Silberzahn & Bubalo“ mit einem speziell für uns geschriebenen Programm auftraten, begeisterten mit ihrem lebendigen und eindrucksvollen Chansontheater (www.chansontheater.de).

Samstag 24.11.2012 Protestmarsch

WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK

Reclaim the night!

Bunt und laut zogen am Vorabend des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen rund 200 Frauen vom Eigelstein zum Zülpicher Platz. Die rhythms of resistance Köln sowie die Frauenband EINFACH SO! unterstützten unser Anliegen mit Sambarhythmen und selbstgetexteten Liedern. In Redebeiträgen wurden verschiedene Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen angeprangert und Forderungen formuliert.

Offener Brief an Oberbürgermeister Jürgen Roters

8. November 2012

Offener Brief an Oberbürgermeister Jürgen Roters zum Frauenanteil in den Vorständen und Geschäftsführungen der Unternehmen, an denen die Stadt Köln beteiligt ist.

„…Dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.10.2012 konnten wir entnehmen,dass unter den dort aufgeführten 33 städtischen Top-ManagerInnen nur 3 Frauen zu finden sind – hier muss dringend etwas geändert werden!…“

Offener Brief an OB Jürgen Roters hier als Download (127KB)