VERGANGENE AKTIONEN



Gelungene Feier zum Internationalen Frauentag

Full House am 11. März im Bürgerhaus MüTZe
Les Reines Prochaines (www.reinesprochaines.ch) aus der Schweiz sorgten mit ihren dadafeministischen Darbietungen für Begeisterungsstürme. Rund 200 Frauen* waren z.T. von weit außerhalb Kölns angereist, um die Königinnen zu sehen. Im Anschluss Party mit bunter Querbeet-Musik von den DJanes muckeclicka und Miss Hi-Fi. Leckeres Essen des MüTZe-Cafés machte den Abend zu einer runden Sache.
Veranstaltet vom Kölner Frauenmusikclub (www.fmck.de)
und LILA IN KÖLN

*Das Gendersternchen soll anzeigen, dass es sich um soziale Konstruktionen handelt und nicht um unveränderliche „biologische“ Wahrheiten.



RECLAIM THE NIGHT!
Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.





Am 25.11.16 nahmen bei bestem Demo-Wetter ca.600 Frauen* und Mädchen* am 9. Protestmarsch „Wir fordern die Nacht zurück!“ teil. Sie sind laut, bunt und unübersehbar durch die Kölner Innenstadt gezogen. Start war am Bahnhofsvorplatz, wo die Gleichstellungsbeauftragte Petra Engel zum Abschluss der vorher stattfindenden Menschenkette mit dem Ruf „Sicherheit für Frauen und Mädchen – immer und überall!“ das Zeichen gab, rund 100 Ballons steigen zu lassen. Anschließend sprach eine Vertreterin von LILA IN KÖLN, danach war die Bühne frei für Musik und Redebeitrag der Hollies – dem Mädchenbeirat von Holla e.V.

Begleitet von den Rhythms of Resistance ging die Demo dann zum Neumarkt. Bei der dortigen Zwischenkundgebung sprachen Vertreterinnen der ZIF (Zentrale Informationsstelle autonomer Frauenhäuser) und vom Iranisch-Deutschen-Frauenverein. Abschluss war gegen 20h am Rudolfplatz mit Redebeiträgen (Kämpferisches Frauenbündnis Köln und FAK – Feministischer Arbeitskreis Köln), Musik und Tanz. WIR SIND FRAUEN, WIR SIND VIELE, WIR HABEN DIE NASE VOLL!!!.






Offener Brief an OB Henriette Reker

Köln, 4. Mai 2016
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

das Jahr 2016 hat für die Stadt Köln nicht gut angefangen. Die Übergriffe und Gewalttaten in der Silvesternacht versetzten die Stadt in Aufruhr und prägten das mediale Bild von Köln in aller Welt.
Wir autonomen Kölner Frauenorganisationen des Bündnisses LILA IN KÖLN, die zum Teil seit Jahrzehnten zu (sexualisierter) Gewalt an Mädchen und Frauen arbeiten, sind selbstverständlich
sofort aktiv geworden. Über viele Wochen hinweg haben wir Unmengen von zusätzlichen
Beratungs- und Gesprächsanfragen aufgefangen und in einem bisher noch nie dagewesenen Umfang Presseanfragen aus aller Welt beantwortet, um aktiv an einer Versachlichung der Nach-Silvester-Debatte mitzuwirken.
Zur Unterstützung dessen haben wir bereits am 12.1. eine gemeinsame Stellungnahme verfasst
und veröffentlicht (siehe www.lila-in-koeln.de). Darüber hinaus wurden zeitnah öffentlichkeitswirksame Aktionen und Demonstrationen, wie z.B. am 14.2. die Kölner Veranstaltung zum weltweiten Protesttag ONE BILLION RISING (www.onebillionrising-koeln.de) auf dem Bahnhofsvorplatz organisiert, um ein klares Zeichen aus Köln in die Welt zu schicken. Und natürlich haben wir uns auch über Karneval an diversen Aktionen beteiligt und unsere regulären Angebote aufgestockt.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in Köln schon lange ein großes Thema. So ist unsere Stadt seit vielen Jahren mit an der Spitze der bundesweiten Kriminalstatistik zu finden, betrachtet man die Anzeigen bei Vergewaltigungen und schweren sexuellen Nötigungen.
Das führte bereits im Jahr 2000 zu der einstimmig verabschiedeten Ratsresolution „Keine Toleranz für Gewalt gegen Frauen“, die fraktionsübergreifend von 33 Ratsfrauen eingebracht wurde.
Darin hieß es u.a.: „Keine Toleranz für Männergewalt an Frauen in Köln!
In Köln sollte ein Klima geschaffen werden, in dem Gewalt an Mädchen und Frauen geächtet wird.“

Seitdem ist zwar einiges, aber leider nicht genug passiert, um Köln zu einer Stadt zu machen,
in der sich Frauen und Mädchen sicher und geschützt fühlen können. Die Silvesternacht war ein deutliches Zeichen dafür.
Wir fordern heute, dass die aktuelle Aufmerksamkeit und Sensibilität für das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen genutzt wird, um es mit all seiner Vielschichtigkeit zu bearbeiten und nachhaltige Konzepte für Köln zu entwickeln.

Dieses Thema ernst zu nehmen und voranzutreiben ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der nicht zuletzt Sie als Oberbürgermeisterin dieser Stadt eine wichtige Rolle spielen!

Es ist allerhöchste Zeit, dass eine andere Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt gegen Mädchen und Frauen stattfindet – auch und gerade in der Stadtspitze!

Was wir NICHT mehr wollen:
- Beschwichtigungen, hilflos wirkende Stellungnahmen und Lippenbekenntnisse aus Politik und Behörden, wenn mal wieder etwas passiert ist, das durch die Medien geht.
- Kurzfristige, nicht ausreichend durchdachte Aktionen, wie z.B. den „Security Point“ an Karneval.

Was wir wollen:
- Wir fordern zeitnah ein erstes Stadtgespräch zur Sicherheit von Frauen und Mädchen in Köln. Wir sind gerne bereit, unser Fachwissen und unsere Erfahrung konzeptionell einzubringen. Kommunikation und Kooperation sind wesentliche Pfeiler für Veränderungen!
- Ein Konzept für eine sichere Stadt für Mädchen und Frauen, in das alle gesellschaftlichen Kräfte eingebunden sind und ihren Teil der Verantwortung übernehmen: Politik, Verwaltung, Institutionen und Vereine, Polizei etc. – und auch die Bürgerinnen und Bürger.
-Verlässliche Freigabe von Kapazitäten (personell und finanziell), um die Beteiligten zu koordinieren sowie nachhaltige Vorgehensweisen erarbeiten und auf feste Füße stellen zu können.

Ihre Entscheidung, am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) nun doch ein klares Zeichen zu setzen und das Rathaus mit der Fahne „Frei leben ohne Gewalt“ von Terre des Femmes zu beflaggen, begrüßen wir in diesem Zusammenhang sehr!

Lassen Sie uns zusammenstehen und gemeinsam das Signal in die Welt schicken:
Schluss mit Gewalt gegen Mädchen und Frauen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung, ihres Aufenthalts- oder ihres sozialen Status – hier in Köln und überall!

Mit freundlich-feministischen Grüßen
Irmgard Kopetzky und Frauke Mahr
für LILA IN KÖLN – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Hier als PDF (131 KB)




LILA & LAUT
Feministisches Musikfest zum diesjährigen
Internationalen Frauentag

Am 12.03.16 feierten etwa 500 Frauen*, mal laut - mal leise, bei heißen Beats und kühnen Texten, vor und auf der Bühne im Altenberger Hof in Köln- Nippes den internationalen Frauentag.
On stage – all female. Es war ein energiegeladenes Konzert für alle Altersgruppen und musikalischen Geschmacksrichtungen. Vielen Dank an all die Musikerinnen von Choco con Chili, Shubangi, Sookee und Tice für diesen musikalisch vielfältigen Abend. Danke auch an Britt Weyde für die Interviews mit den Künstlerinnen und die tollen Moderation. Der spontane Auftritt der Lauten Ladies hat uns sehr gefreut. Hier gibts das Video zum Song: www.youtube.com
Gleichzeitig nutzten wir das Musikfest, um auf die LILA-Organisationen, unsere Angebote und die Forderungen des Weltfrauentages aufmerksam zu machen.
Wir fordern ein 3.Frauenhaus für Köln!
Wir fordern eigene Unterkünfte für geflüchtete Frauen und Kinder!




Stellungnahme von LILA IN KÖLN
zu den Übergriffen in der Silvesternacht (Stand: 12.1.2016)

PDF (199 KB)



RECLAIM THE NIGHT
Köln, 25. November 2015

Wir bedanken uns bei den über 300 Frauen* und Mädchen*, die dieses Jahr am Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen teilgenommen haben.
Wir waren wieder bunt, laut & sichtbar.
Start war am Bahnhofsvorplatz mit einem Redebeitrag von agisra e.V. zur Situation von geflüchteten Frauen, für geschützte Unterkünfte für Frauen & Mädchen! Es folgte eine Tanzaktion von Maisha Moves.
Dann ging es musikalisch begleitet von den Rhythms of Resistance Köln zum Neumarkt. Dort wurde ein Grußwort von Pinkstinks verlesen. Abschluss war gegen 20h am Rudolfplatz mit weiteren Redebeiträgen (autonome Frauenhäuser Köln für ein drittes Frauenhaus und den KalkPost Unterstützer*innen zu dem Prozess wegen Polizeigewalt gegen ein Frau). Abgerundet von einer tolle musikalische Darbietung vom Frauenmusikclub Köln e.V.
Danke auch an die Frauen*, die für den gemütlich Ausklang im AZ gesorgt haben.

(*Das Gendersternchen soll anzeigen, dass es sich um soziale Konstruktionen handelt und nicht um unveränderliche “biologische” Wahrheiten).


8. März 2015 - Internationaler Frauentag


LILA IN KÖLN hat am Internationalen Frauentag zu der Veranstaltung “Wem gehört mein Körper? Frauen, Körperlichkeit & Selbstbestimmung” ins Bürgerhaus MüTZe in Köln-Mülheim eingeladen. Rund 100 Besucherinnen kamen, um interessante Vorträge zu hören, sich am Podiumsgespräch und den Workshops zu beteiligen oder einen Film (Vulva 3.0) zu gucken. Wir bedanken uns bei den Referentinnen Seyran Ateş, Susan Bagdach, Louisa Voßen und Kimberley Natoli sowie bei der Moderatorin Sina Vogt

Das Plakat als PDF gibt es hier.

Diese Veranstaltung wurde unterstützt von:
Nikolaus Gülich Fonds
Nikolaus-Gülich-Fonds des Bündnis 90 / Die Grünen Köln


*Unterschriftenliste*Unterschriftenliste*Unterschriftenliste*
KÖLN SAGT „NEIN“ ZU JULIEN BLANC UND ANDEREN „PICK-UP-ARTISTS“

Am Freitag 06.03.2015 fand im Historischen Rathaus der traditionelle Empfang des Oberbürgermeisters zum Internationalen Frauentag statt
Das Thema war dieses Jahr „Frauen… von Rollenbildern, Vorbildern, Selbstbildern“.
Wir haben diese Veranstaltung zum Anlass genommen, Herrn Oberbürgermeister Roters eine Sammlung von über 400 Unterschriften zu übergeben. Es geht um die sogenannten „Pick-Up-Artists“, die weltweit Seminare abhalten, in denen Männern beigebracht wird, wie sie Frauen aufreißen und abschleppen können. In entsprechenden Foren tauschen sich Tausende über ihre Erfolge aus. Die Message lautet: Frauen sind Objekte, die es zu manipulieren und auszunutzen gilt – und sexuelle Gewalt ist dabei legitim.Der Amerikaner Julien Blanc ist wegen seiner besonders sexistischen und gewaltverherrlichenden Methoden derzeit in allen Medien. Nach globalen Protesten sprachen bereits mehrere Länder (darunter Dänemark, Großbritannien, Australien, Japan, Brasilien, Kanada) Einreiseverbote gegen Blanc und seine Kollegen aus. Auch in Deutschland laufen verschiedene Aktivitäten – darunter Online-Petitionen – gegen RSD und Blanc. In mehreren deutschen Städten (darunter München, Hamburg, Berlin, Frankfurt), in denen RSD bereits Seminare geplant hat, gibt es aktuell Diskussionen in den Stadträten, um diese zu verhindern.
Hier finden ihr den Begleitbrief an Herrn Oberbürgermeister Roters, in dem wir ihn an die bundesweit einzigartige Resolution „Keine Toleranz für Gewalt an Frauen“ erinnern, die am 16.11.2000 verabschiedet wurde. Einstimmig hat der Rat damals dem parteiübergreifenden Antrag von 33 Ratsfrauen zugestimmt. Die Resolution sollte helfen, in Köln ein Klima zu schaffen, das keinen Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen bietet
Wir fordern den Rat der Stadt Köln auf, sich eindeutig zu positionieren und „Pick-up-Artists“ keinen Raum zu geben. KÖLN SAGT „NEIN“ zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen!





Fotos: Cherylyn

Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2014
Etwa 400 Frauen und Mädchen sind auch dieses Jahr am 25.11. wieder laut und bunt am Protestmarsch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen dabei gewesen. Am Bahnhofsvorplatz gab es zum Auftakt Hip-Hop von der Kölner Mädchenband "One Love" und einen Redebeitrag von Prof.Maria Mies zu den sogenannten „PICK-UP-ARTISTS“.Bei der hier gestarteten Unterschriftenliste -KÖLN SAGT „NEIN“ ZU JULIEN BLANC UND ANDEREN „PICK-UP-ARTISTS“ haben wir noch am Abend fast 200 Unterschriften gesammelt. Musikalisch unterstützt von "rhythms of resistance Köln" ging es dann laut durch die Innenstadt zum Rudolfplatz zur Abschlusskundgebung.




8. MÄRZ – Internationaler Frauentag 2014


Mit rund 100 Frauen haben wir den
Internationalen Frauentag 2014 in der MüTZe gefeiert.
Nach dem tollen Film "TÖCHTER DES AUFBRUCHS" von Uli Bez, gab es Musik und Tanz mit DJane Sandra.
Wir freuen uns über die super Stimmung, über die vielen Frauen, die gekommen sind - eine gelungene Veranstaltung.






ONE BILLION RISING
Köln, 14. Februar 2014

Am Freitag, 14.2.2014 tanzten rund 400 Frauen und Mädchen, Männer und Jungen trotz starkem Regen auf dem Kölner Rudolfplatz um gemeinsam Gerechtigkeit in Bezug auf Geschlecht, wirtschaftliche Gleichstellung, Rassenzugehörigkeit
und Umwelt zu fordern
(siehe dazu auch www.onebillionrising.org).

Neben einem Grußwort der Stadt Köln vertreten durch die Bürgermeisterin Angela Spizig – gab es kurze Redebeiträge von Dr. Monika Hauser von medica mondiale e.V., Eva Pohl vom Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen (AKF) und Frauke Mahr von der LOBBY FÜR MÄDCHEN e.V.

Im Mittelpunkt stand aber der gemeinsame Tanz zu „Break the Chain“ und „Amazon Women Rise“,
den Hymnen des OBR.
Fotos und alle aktuellen Infos unter (www.onebillionrising-koeln.de)























25.11.2013: PROTESTMARSCH „Wir fordern die Nacht zurück!“
zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Dieses Jahr zogen 200 Frauen und Mädchen bereits zum 6. Mal laut und bunt vom Friesenplatz durch die Kölner Innenstadt bis zum Zülpicherplatz. Krikela,"Rhythms of resistance Köln" sowie die Frauenband EINFACH SO! unterstützten unser Anliegen mit Sambarhythmen und selbstgetexteten Liedern. In Redebeiträgen wurden verschiedene Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen angeprangert und Forderungen formuliert.

















Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du
Ausstellung über Selbstbewußtsein und Gewalt
Vom 22.11. – 1.12.2013 holte LILA IN KÖLN die Ausstellung "DIE HÄLFTE DES HIMMELS" nach Köln. 99 Frauenportraits, 99 Lebensperspektiven, 99 Interviews auf Audio-Guides und einem Spiegel.
Ausstellungseröffnung war am 22.11.2013 in der Alten Feuerwache.
Es gab ein umfangreiches Begleitprogramm. Ausführliche Beschreibungen der einzelnen Veranstaltungen finden sie hier.




Sonntag, 10.03.2013:
„Lecker essen mit Silberzahn & Bubalo – Brunch und Matinee zum Internationalen Frauentag“

Das Bürgerhaus MüTZe in Köln-Mülheim war voller Frauen, die nach einem leckeren Brunch gemeinsam das Kulturprogramm genossen. Im Rahmen der Open Stage gab es ganz unterschiedliche, tolle Beiträge von mutigen Frauen, wie Irmgard Hesse (Lieder von Gila Antara), „Susi und Strolchi“ (Lieder mit Akkordeon und Gitarre), Sandra Kokic (Künstlerin aus Wuppertal, Monolog von Eve Ensler), Göttin Gala - poetisches Musik-Kabarett, Krikela - feminist poetry folk punk aus Köln,und eine junge Frau mit einem türkischen Lied.

Simone Silberzahn und Melitta Bubalo, die im Anschluss als „Silberzahn & Bubalo“ mit einem speziell für uns geschriebenen Programm auftraten, begeisterten mit ihrem lebendigen und eindrucksvollen Chansontheater (www.chansontheater.de).





One Billion Rising


die weltweite Aktion am 14.2. war ein voller Erfolg. Vielen Dank an die rund 800 Frauen, Mädchen , Männer und Jungen, die sich trotz der eiskalten Temperaturen am 14.02.13 auf dem Roncalliplatz versammelt und mit uns getanzt haben!
Fotos, Videos und alle aktuellen Infos unter (www.onebillionrising-koeln.de)




Bilderfilge Reclaim 2012 Samstag 24.11.2012 Protestmarsch:
WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK – Reclaim the night!

Bunt und laut zogen am Vorabend des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen rund 200 Frauen vom Eigelstein zum Zülpicher Platz. Die rhythms of resistance Köln sowie die Frauenband EINFACH SO! unterstützten unser Anliegen mit Sambarhythmen und selbstgetexteten Liedern. In Redebeiträgen wurden verschiedene Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen angeprangert und Forderungen formuliert.“



8. November 2012
Offener Brief an Oberbürgermeister Jürgen Roters zum Frauenanteil in den Vorständen und Geschäftsführungen der Unternehmen, an denen die Stadt Köln beteiligt ist

"...Dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.10.2012 konnten wir entnehmen,dass unter den dort aufgeführten 33 städtischen Top-ManagerInnen nur 3 Frauen zu finden sind – hier muss dringend etwas geändert werden!..."
Offener Brief an OB Jürgen Roters hier als Download (127KB)



10. März 2012:
Internationaler Frauentag

zum Internationalen Frauentag (8.3.) lud LILA IN KÖLN in die Mülheimer MütZe ein – zum „Tanz für Frauenrechte, Demokratie und für deine Zärtlichkeit“ mit der Autorin und Künstlerin Tahere Asghary.


25.11.2011 PROTESTMARSCH:
zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Unter dem Motto „Wir fordern die Nacht zurück; Reclaim the night !" zogen zum vierten Mal in Folge viele Kölnerinnen durch die Innenstadt – diesmal fand die Abschlusskundgebung am Zülpicher Platz statt. Seit 1976 werden weltweit ähnliche Demonstrationszüge von Frauen und Mädchen durchgeführt; sie fordern das Recht, sich in ihrer Stadt am Tag und in der Nacht frei bewegen zu können, ohne Angst haben zu müssen, sexuell belästigt oder vergewaltigt zu werden.
Hier finden sie bei Interesse einen ausführlichen Artikel zu der Veranstaltung.


13. März 2011: Bürgerfunksendung
Teil 1
Teil 2
Produziert von Christine Schmidt für FLoK, Freier Lokalrundfunk Köln e.V.


8. März 2011:
100 Jahre Internationaler Frauentag!

Unter dem Motto „MER LOSSE UNS NIX BEATEN – 8. März: 100 Jahre Internationaler Frauentag“ sind wir bei strahlendem Sonnenschein mit etwa 60 Frauen durch Ehrenfeld gezogen und haben die Chance genutzt, die vielen Menschen am Zugweg im Vorfeld des Ehrenfelder Dienstagszug auf karnevalistische Art auf unsere Themen aufmerksam zu machen.


Fotos: Brigitte Gebauer, Mila Wende
25.11.2010 PROTESTMARSCH:
WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK – Reclaim the night

Zum dritten Mal in Folge organisierte das Bündnis „Lila in Köln“ – diesmal unterstützt vom Frauenverband Courage – am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen den Protestmarsch "Wir fordern die Nacht zurück". Rund 150 Frauen und Mädchen trotzten der Kälte und zogen gemeinsam mit uns und der Sambagruppe „rhythms of resistance“ durch die Kölner Innenstadt bis zum Rudolfplatz. Dort gab es vor der großartigen Kulisse des Weihnachtsmarktes einige Redebeiträge
(agisra Köln e.V., FrauenLeben e.V., Notruf für vergewaltigte Frauen e.V., Frauenverband Courage), Musik von den „anys“ aus dem Jugendzentrum anyway, heißen Samba und Rosen vom Iranisch-Deutschen Frauenverein!



"McSex - Die Pornofizierung unserer Gesellschaft"
am 6.10.2010 fand im Bürgerzentrum Alte Feuerwache eine Lesung mit der Autorin Myrthe Hilkens statt. Über 100 Frauen und Männer waren gekommen, um sich ihre Thesen anzuhören und sich damit in der anschließenden Diskussion- und Fragerunde aktiv auseinanderzusetzen. Myrthe Hilkens ist der Meinung: Die sexuelle Revolution war gestern. Heute gehören Pornos zur Freizeitgestaltung. Doch sexuelles Fastfood hat einen nachhaltigen Einfluss auf die junge Generation. Konsequent prangert sie in ihrem Buch (erschienen beim Orlanda Frauenverlag) die zunehmende Sexualisierung unserer Gesellschaft an, in der Sex zum medial inszenierten Konsumartikel geworden ist
EINLADUNG ZUR VERNETZUNG zum Thema (372 KB)



AKTION FÜR HANNA H.
Mittwoch 7.Juli 2010 um 8.30 Uhr


"Lila in Köln" hatte dazu aufgerufen, sich am 7. Juli an einer Protestaktion vor dem Kölner Landgericht zu beteiligen. Rund 30 Frauen sowie die Eltern des Opfers waren gekommen, um zum Prozessauftakt gegen den Mörder von Hanna H. auf die alltägliche Gewalt gegen Frauen sowie den lückenhaften Schutz durch Gesetze und staatliche Behörden hinzuweisen. Gewalt gegen Frauen ist nicht privat, ein angekündigter Mord kein "Familiendrama"! Weitere Infos zu der Aktion finden Sie hier (36,9KB)



PROTESTMARSCH:
WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK

Am Abend des 25. November 2009 marschierten zum zweiten Mal in Folge (siehe auch unten, 25.11.2008) Frauen durch die Kölner Innenstadt und forderten die Nacht zurück". Seit 1976 werden ähnliche Protestmärsche von Frauen weltweit durchgeführt; sie fordern das Recht, sich in ihrer Stadt am Tag und in der Nacht frei bewegen zu können, ohne Angst haben zu müssen, sexuell belästigt oder vergewaltigt zu werden. Bereits am Eigelstein, wo sich der Marsch formierte, gab es den ersten Höhepunkt: Tänzerinnen von MaishaMoves heizten den rund 300 Teilnehmerinnen zusammen mit der Sambagruppe "rhythms of resistance Köln" kräftig ein. Danach zogen die Frauen – z.T. bunt verkleidet und mit Transparenten ausgestattet – trommelnd und Parolen rufend bis zum Friesenplatz, wo die Abschlussveranstaltung stattfand. Das Bündnis verteilte Taschentuchpäckchen der u.g. Aktion an PassantInnen und informierte auf Flyern
(WIR FORDERN DIE NACHT ZURÜCK)
(784KB) über Hintergründe des Protestes. Dieser Marsch wurde von vielen weiteren Gruppierungen unterstützt. (unseren UnterstützerInnen)
Auch in 2010 soll es den Marsch wieder geben. Bitte Hinweise an dieser Stelle beachten oder in die Mailing-Liste eintragen lassen (hierfür bitte bei mailbox(at)notruf-koeln.de melden).



WIR HABEN DIE NASE VOLL. KEINE GEWALT GEGEN FRAUEN UND MÄDCHEN!
Taschentuchaktion:
In Kooperation mit dem Apothekerverband Köln verteilte das Bündnis rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) mehr als 70 000 speziell bedruckte Taschentuchpäckchen. Beteiligt waren 250 Kölner Apotheken, die die Päckchen ihren Kundinnen und Kunden mitgaben. Außerdem wurden die Taschentücher beim Protestmarsch "Wir fordern die Nacht zurück" und bei weiteren Aktionen und Anlässen verteilt. Auf der Rückseite der bunten Päckchen sind diverse Hilfs- und Unterstützungseinrichtungen aufgelistet, an die sich Frauen und Mädchen bei Bedarf wenden können. Für die großzügige finanzielle Unterstützung zur Umsetzung dieser Aktion bedanken wir uns ganz besonders bei unseren UnterstützerInnen .



Vertreterinnen von "Lila in Köln " konnten am 3.11.2009 voller Freude einen Scheck in Höhe von 1.620 Euro entgegennehmen.
Die Spendeninitiative "We can do it!" der Catherine Nail Collection www.catherine.de unterstützt mit dieser Spende die für den 25. November geplante Taschentuchaktion " Wir haben die Nase voll - Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen!"





1. November 2009:
Mahnwache für Hanna H. in Bilderstöckchen

Rund 80 Frauen und Männer folgten dem Aufruf unseres Bündnisses, an dem Ort zusammenzukommen, an dem rund zweieinhalb Wochen zuvor eine 29-jährige Frau von ihrem getrennt lebenden Ehemann brutal ermordet worden war. Jede vierte Frau in Deutschland erfährt körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch ihren (Ex-) Partner. Ein Mord wie der in Bilderstöckchen ist kein Einzelfall. Das Bündnis wollte mit dieser Aktion deutlich machen:
Gewalt gegen Frauen ist nicht privat!







Lila in Köln beteiligte sich mit einem Infostand an der Kölner   Auftaktveranstaltung zum Weltmarsch für Frieden und Gewaltfreiheit  www.weltweitermarsch.eu , die am 2. Oktober 2009 auf dem Heumarkt stattfand. Eine Vertreterin des Bündnisses nahm außerdem an einem Podiumsgespräch teil und berichtete über bisherige und geplante Aktionen von Lila in Köln.



Offener Brief zur Verhaftung von Roman Polanski
von Lila in Köln – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
hier als Download: Offener Brief zur Verhaftung von Roman Polanski (23KB)



Frauen gemeinsam gegen Intoleranz, Rassismus und Frauenverachtung!
Am 9. Mai 2009 beteiligte sich das Bündnis an den Demonstrationen gegen den „Anti-Islamisierungskongress“ von pro Köln.









„Feminismus heute & morgen – und zwar mit euch!“ Unter diesem Titel hatte das Bündnis „Lila in Köln“ am Internationalen Frauentag (8. März 2009) ins Bürgerzentrum MüTZe in Köln-Mülheim eingeladen. Rund 230 Frauen waren der Einladung gefolgt und hörten gespannt dem Vortrag „Geschlechterverhältinisse, Selbstbestimmung, Menschenrechte und Gewalt“ von Prof. Dr. Christina Thürmer-Rohr zu.
Im Anschluss daran wurde intensiv über die Inhalte diskutiert – im großen Plenum mit der Referentin und danach in kleineren Arbeitsgruppen, die sich u.a. mit den Themen „Junge Frauen und Feminismus“, „Selbstbestimmungsrechte der Frauen“, „Anforderungen an eine antirassistische Frauenbewegung“ und „Dialog als politisches Mittel“ auseinandersetzten. Die Organisatorinnen sind mit der Veranstaltung mehr als zufrieden und wollen nun die Ergebnisse der Arbeitsgruppen auswerten.
Downloads: Veranstaltungsflyer 8.März 2009 (890KB)
Vortrag von Prof. Dr. Christina Thürmer-Rohr (96 KB)
Pressemitteilung (32 KB)



Am Abend des 21. November 2008 zogen rund 100 Frauen trommelnd und Parolen rufend, ausgerüstet mit Flyern und Transparenten durch die Kölner Innenstadt. Unter dem Motto „Wir fordern die Nacht zurück!“ wurde der Marsch anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen (25.11.) organisiert. Trotz des Kälteeinbruchs am selben Nachmittag war die Stimmung großartig und das Feedback der PassantInnen sehr positiv. Über eine Wiederholung der Aktion im nächsten Jahr wird nachgedacht.



Bilder vom Bündnis „Lila in Köln“, das sich am 20. September 2008 am Frauenblock bei der Großdemo gegen den „Anti-Islamisierungs-Kongress“ beteiligt hat.